Grundschüler*innen malen ihre Lieblingsgondel

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Malatelier im Rahmen der Vorbereitungen zur Ausstellung „Immer auf Draht“

Grundschüler*innen malen ihre Lieblingsgondel

Die Vorbereitungen zur Ausstellung „Immer auf Draht. Seilbahnen vernetzen“, die am Freitag, 20. April eröffnet wird, ist in vollem Gange. Gabelstapler hieven Modelle in Position, Paneele werden befestigt, Handwerker wuchten Seilwinden und Rollenbatterien durch die Räume, es riecht nach Mörtel und Wandfarbe. Ein Ausstellungsaufbau ist eine nervenaufreibende Angelegenheit, in der jeder Handgriff gut koordiniert werden muss.

Eintauchen in diese aufregende Atmosphäre durften am vergangenen Dienstag an die 20 Schüler*innen der Grundschule Franzensfeste. Sie waren eingeladen, unter der Anleitung von Judith Waldboth und ihrem Team, sowie von Horst Hambrusch und Alessandro Chilovi, ihre Eindrücke und vor allem ihre Vorstellungen, wie denn eine flotte Gondel ausschauen könnte, aufs Papier zu bringen. Auf langen Papierbahnen durften die Kinder vor dem Hintergrund einer Berglandschaft unter dem azurblauen Himmel Südtirols ihre Lieblingsgondel mit Pinsel und Temperafarben aufmalen. Die heitere, gemeinsame konstruktive Arbeit wurde dabei zu einem nachhaltigen Gemeinschaftserlebnis.

Ab 20.4.2018 kann das gelungene künstlerische Ergebnis ein Jahr lang in der Ausstellung besichtigt werden. Die bemalten Papierbahnen werden dabei als eine Art Leitsystem die sieben in den einzelnen Kasematten dargestellten Themen der Ausstellung verbinden.

Das Kuratorium dankt dem Museum für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten und den Lehrerinnen der Grundschule Franzensfeste sowie den Schüler*nnen, die meisten aus Migrantenfamilien, für ihren unverwechselbaren und wertvollen Beitrag für die Ausstellung.