Führungen

Die abwechslungsreichen Vermittlungsformate der Franzensfeste bieten dem Besucher die Möglichkeit, die unterschiedlichen Facetten dieser riesigen Anlage auf spannende Art und Weise zu entdecken und liefern zugleich interessante Hintergrundinformationen rund um die Geschichten der Festung und ihrer Umgebung.

Ob für Kinder, Erwachsene, Familien, Reisegruppen oder Schulklassen, die vom Verein Oppidum durchgeführten Führungen halten für jedermann überraschende Einblicke bereit. Die jahrelange Erfahrung dieser Vermittler ermöglicht eine individuelle und auf jeden zugeschnittene Führung.

Grundsätzlich sind fünf verschiedene Vermittlungsformate ausgearbeitet worden. Dabei können einzelne Teile der Anlage sowie das gesamte Festungsareal samt unterirdischer Treppe begangen werden.

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Geschichte

Klassische Führung. Begehung der Unteren sowie der Oberen Festung

Dauer: 2 Stunden

Eine Offizierskapelle, ein Goldstollen, eine Backstube, eine unterirdische Treppe, bestehend aus 451 Stufen, unzählige Raumfolgen und Schießschachten: Die Franzensfeste ist ein Ort der unerwarteten Begegnungen, des sich Verlierens und des sich Wiederfindens. Ein geführter Rundgang gibt ergreifende Einblicke in die monumentale Struktur des gesamten Festungsareals sowie seiner Historie.

Gold

Themenspezifische Führung. Begehung der Unteren sowie der Mittleren Festung

Dauer: 1,5 Stunden

16. Dezember 1943: Am Bahnhof Franzensfeste rollt ein von Süden kommender Zug ein, die Ladung enthält 127,5 Tonnen Gold, die in der Franzensfeste eingelagert werden sollen. 1945 verliert sich von insgesamt 79 Tonnen, die laut Dokumentation von Franzensfeste nach Berlin gebracht wurden, bis heute jegliche Spur. Die sagenumwobene Geschichte des Mussolini-Goldes, wird im Goldstollen der Franzensfeste erzählt und begangen.

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Baustelle

Themenspezifische Führung. Begehung der Unteren Festung sowie des Baukörpers „C“

Dauer: 1,5 Stunden

Eine Festung so groß wie ein ganzes Dorf. Sie zu bauen ist ein gewaltiges Unterfangen bei dem über 4.000 Soldaten und Arbeiter zum Einsatz kommen. Eine Festung, ein Dorf, eine Baustelle: 1001 Geschichten zum Bau der Franzensfeste, ihrer Nutzung und ihrer zeitgenössischen Architektureingriffe. Architektur im Gespräch: Eine Reise zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Bunker Nr. 3

Themenspezifische Führung. Wanderung zum Bunker Nr. 3 und Besichtigung des Schaubunkers

Dauer: 1,5 Stunden

290 m lang, 600 m² groß und fast vollkommen von der Vegetation bedeckt, so präsentiert sich der Schaubunker Nr. 3, der 1939 gebaut wurde, dem Besucher heute. Der aus Beton gebaute Bunker wurde im Zuge des 1931 festgelegten Verteidigungssystems der Alpen, dem sogenannten „Vallo Alpino“ errichtet und war bis 1992 in Betrieb. In einer aufschlussreichen Besichtigung des Bunkers und seiner Umgebung wird dem Besucher die Geschichte dieser Verteidigungsanlage veranschaulicht.

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Achtung
Festes Schuhwerk ist erwünscht

Haftungshinweise
Eltern haften für ihre Kinder.

Die Verwaltung der Franzensfeste übernimmt keinerlei Haftung für eventuelle Unfälle, die sich im Festungsareal zutragen könnten.

In den zentralen Bereichen der Festung sind barrierefreie Zugänge vorhanden.